Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Freunde
    marzipankeksi
    chirurg007
    poldi17
   
    sunrise1313

   
    flotsch01

    - mehr Freunde

Links
  Für Civ-Zocker


http://myblog.de/teetrinker

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
How to be God:

 

Gott wird allmächtig:

Am Anfang war eine furchtbar langweilige Diskussionsrunde, und als alle anderen gegangen waren, war das Wort bei Gott. Und Gott sprach: "Es werde Licht!",  denn der Letzte hatte es abgedreht. Da aber Gott der einzige im Raum war, blieb es finster, und Gott begann auf eigene Faust den Schalter zu suchen, und flog dabei über einen Sessel und sprach: "Scheiß Sessel!" Und er versetzte ihm einen Tritt, dass dieser gegen die Wand krachte und hin war. Gott aber fand den Schalter nicht und erzürnte darob so sehr, dass er einen Blitz in das E-Werk sandte, dass die Arbeiter gegrillt und das Stromnetz lahmgelegt wurden. Und all die Orks, Elben und Zwerge, die wir nur noch aus Fantasybüchern kennen, verendeten kläglich, da ihre Heizstrahler, Kühlschränke und Computer gleichermaßen den Geist aufgaben. Und ihre Kulturen geingen unter auf ewig. Gott aber bemerkte, dass es nicht gut war, denn das Licht ging auch nicht mehr. Also kaufte Gott sich eine batteriebetriebene Taschenlampe in der Stadt Atlantis, die ein eigenes Stromnetz besaß. Gott aber war erzürnt ob des unprktischen Lischtschalters, und so schuf er in seiner Not den Elektriker und sagte ihm: "Bau ma an Stimmsensor ein!" Und der Elktriker sprach: "Na vo mir aus." und tat wie ihm geheißen. Und es geschah das erste Wunder, denn der Stimmsensor funktionierte. Und Gott sah, was der Elektriker erschaffen hatte, und befand: "Gut gemacht." Der Elektriker aber sprach zu Gott: "Macht 54,99." Da grämte sich Gott sehr, denn er hatte das Geld nicht. Und der Elektriker stellte ihm den Strom ab und er saß im Finstern. Da dachte Gott: "Scheiß drauf." und verließ den Raum, und Gott sah die Welt, auf der die Leichen der Orks und Elben und Zwerge vor sich hin moderten und gar grässlich stanken und dachte: "Na wäh." Und während er so wandelte zwischen all den übelriechenden Haufen, da stellte er fest, dass das Wort nach wie vor bei ihm war, und beschloss, dass sich einiges zu ändern hatte. Und Gott besorgte sich Spionagesatelliten, sodass er die ganze Erdoberfläche sah, und er sah, dass es ihm nicht gefiel. Und er erschuf Berge und Meere, ließ einen Kontinent namens Mittelerde verschwinde und pflanzte stattdessen einen namens Europa hin, und einen Namens Amerika, und aus dem Rest an Land noch Australien. Und Gott sah, dass es ihm gefiel. Doch Atlantis stand mitten in seiner Schöpfung und wollte nicht weichen. Da griff er voller Zorn nach Atlantis, doch die Atlanter hatten Stromschocker und verbrannten die Hand Gottes, dass er aufschrie und sprach: "Au!!! I loss eich dasaufen!" Und Gottes Fluch fuhr auf sie hernieder, denn er weinte ob der Schmerzen wie ein kleines Kind, und die Ozeane füllten sich mit Wasser, und Atlantis versank, denn sie hatten keinen Beton um Deiche zu bauen. Damit war die Erde allein Gottes, und Gott war endgültig der Chef und allmächtig.

2.4.08 16:58


Das Paradies:

Und Gott ruhte noch nicht: Er erschuf Tiere und Pflanzen, dachte sich komplizierte Formeln für Wind und Meeresströmungen aus, die in der Praxis nicht funktionierten, und als er fertig war, gab es Dinosaurier auf der Welt, und diese vermehrten sich sehr und alles war voll Dinosaurier. Und die Dinosaurier waren stolz, denn sie waren groß und stark. Gott aber stieg zu ihnen hinab und sprach: "Hey, ihr Dinosaurier da, ich bin Gott und möchte, dass ihr mich anbetet." Doch die Dinosaurier wandten sich von Gott ab und sagten: "Schleich di, Deppata." Da erzürnte Gott sehr und ließ es hageln Meteoriten, dass die Dinosaurier gleich nicht mehr so goschert waren und um Gnade flehten. Aber Gott hatte sie eigentlich immer schon hässlich gefunden, und außerdem waren sie dumm, und es gefiel ihm Meteoriten zu schleudern, also fuhr er fort und die Dinosaurier starben aus. Gott aber sah das und ging erstmal schlafen, denn die Schießerei hatte ihn müde gemacht. Und Gott schlief lange, denn er hatte einen tiefen Schlaf. Aufgrund seiner Berechnungen aber ward es scheißkalt auf der Erde, denn die Berechnungen waren nicht ausgereift. Und Gott erwachte, denn seine Decke war nicht dick genug, und er sprach: "Klack klack klack." *zähneklapper* Also heizte Gott ein und beschloss, den Mensch zu schaffen und Ordnung auf der Erde herzustellen. Fünf Tage lang räumte er Eis, Dinosaurierleichen und mutierte Eiszeitausgaben seiner Geschöpfe, wie Mammuts und Säbelzahntiger, weg, und am sechsten Tage setzte er sich hin und begann aus dem umfangreichen Teilelager den Mensch zu bauen. Und er nahm einen Affen her und befand den Kopf für dämlich und baute den Kopf um und rasierte den Affen, sodass er schon sehr menschlich aussah. Dann trieb er dem Menschen das Bananenfressen und Baumhüpfen aus und machte ihm Füße, die für einen aufrechten Gang geeignet waren, denn der Mensch sollte ihn repräsentieren und nicht auf allen Vieren daherwappeln und Bananen fressen und quieken. Also drehte er denn Bass in der Stimme rauf, und Adam war ziemlich fertig und begrüßte Gott: "Guten Morgen, Herr Gott. Wie geht es ihnen?" Und Gott sah es und sprach: "Okay, kann ich so lassen." Doch dann dachte er: "Verdammt, der is hässlich. Ich schaffe noch etwas Schönes." Und er ging von Adam aus, und rundete ihn ab, entfernte noch mehr Haare, und heraus kam Eva, und Eva sprach: "Adam, du bist peinlich. Dir sieht man ur an, dass du aus einem Affen gemacht worden bist. Und Gott, du bist auch peinlich. Du machst dein Ebenbild aus einem Affen." Da staunte Gott und sah, dass es ganz und gar nicht gut war. Eva aber übernahm bereits die Kontrolle über die Schöpfung, und die Tiere benahmen sich nicht mehr peinlich und Adam leistete keine Widerrede. Da schuf Gott in seiner Not die Theatergruppe Starlight, und Eva machte sich auf und setzte ihr Werk in der Theatergruppe fort, sodass Gott wieder seine Ruhe hatte und sein Evaprojekt von Neuem begann. Und er schuf und er schuf, und diesmal passte er genau auf, welche Persönlichkeit er der zweiten Eva einhauchte, und sie war ruhig und schüchtern und sehr schön. Adam und Eva 2 waren nackt und lebten in Gottes Garten, den er auch Paradies nannte und in dem er Karotten anbaute, denn er stand auf Karotten, und er hatte einen Apfelbaum und einen Hanfbaum, denn er schätzte Hanfsocken. Und er sprach zu Adam und Eva: "Ihr dürft alles essen, nur nix vom Hanfbaum, weil ihr dann high werdet und auf blöde Ideen kommt." Und weil Adam und Eva von allem keine Ahnung hatten hörten sie auf Gott, und Gott freute sich an ihnen und war happy. Und Gott aber legte sich am siebenten Tag nieder, denn er war nach dem Zwischenfall mit der originalen Eva ziemlich müde. Und als er erwachte hoffte er, dass es schon mehr Menschen gab, doch dann sah er, dass er einen unguten Fehler gemacht hatte, denn die Menschen konnten sich nicht fortpflanzen. Und schweren Herzens, denn er hasste Aufklärungsgespräche, trat er an die Menschen heran, in der Rechten ein längliches Teil, dass ihm übergeblieben war und sehr unattraktiv aussah, in der Linken ein kompliziertes Gewirr aus Organen, dass noch viel unattraktiver aussah. Und er sprach: "Leute, ich hab was für euch. Ihr braucht es, damit ihr Kinder bekommen könnt. Mit dem Einen kann man ihm stehen pinkeln und es..." Und Adam rief dazwischen: "Ich wills haben! Büdde büdde BÜDDE!", denn er musste schon dringend aufs Klo, und dachte sich: "Mit dem Zeug in der anderen Hand komm ich sowieso nie klar, das schaut schon so kompliziert aus." Und Gott in seiner Güte sagte: "Von mir aus." Und Adam war entzückt, als Gott ihm das Teil montierte, rannte davon und pisste im Stehen gegen die Bäume. Und Gott sah, dass es eine Sauerei war und sprach: "Da hab ich wieder was angstellt..." Und Eva 2 sprach: "Dann gehört das wohl mir?" Und Gott sprach: "So isses. Mit diesem Equipment bist du in der Lage Kinder zu gebären, und wenn man sich damit auskennt, ist es ein Quell großer Freude. So Features wie G-Punkt, multipler Orgasmus usw... Allerdings wirst du dabei Adams Hilfe brauchen, denn sein Teil ist auch wichtig." Eva 2 aber sprach: "Aber ist es nicht ungerecht, wenn ich ein besseres Teil als Adam habe?" Und da sprach Gott in der Gewissheit, dass es gerecht war: "Es ist gerecht. Glaub mir, das Ding hat auch Nachteile..." Und so wurden die Menschen fortpflanzungsfähig, und sie zogen sich Weinblätter an, damit nicht ständig eine Diskussion über ihre neuen Organe entbrannte. Und Eva sah die Nachteile und ging zu Gott und fragte: "Kann man was gegen das Bluten machen?" Und Gott sah, dass er wieder mal nicht alles bedacht hatte und erfand die Einlage und den Tampon und sprach: "Mit dem sollt´s halbwegs gehen." Und Eva erkannte, dass es damit halbwegs ging. Adam aber pisste gegen Bäume und war froh. Adam und Eva waren aber wie Kinder, und Eva spielte mit Puppen und umsorgte sie liebevoll und fragte Gott viele Dinge, und er erklärte er viele praktische Sachen, zum Beispiel wie man kocht, wäscht und Adam so anschaut, dass er aufhört Unsinn zu machen. Adam aber rannte schreiend durch den Garten, warf mit Stöcken und ärgerte Eva, denn das machte ihm Spaß. Doch eines Tages kam Eva 1 zurück, um sich bei Gott zu beschweren, dass alles so peinlich ist. Da sah sie Adam und Eva 2 und fragte: "Wieso esst ihr nicht vom Apfel und vom Hanfbaum?", denn der Garten sah durch Adams Betätigungen wie ein Schlachtfeld aus, bis auf die zwei Bäume. Und sie antworteten: "Gott sagt: Das sollen wir nicht." Eva 1 aber sprach: "So ein Blödsinn! Das sin die besten Sachen im ganzen Garten." Und sie pflückte ihnen Äpfel und gab ihnen Hanf, damit Eva 2 daraus Socken stricken konnte. Adam aber, der gerade eine Vorliebe für Feuer entwickelt hatte, zündete beides an und fiel in einen tiefen Rausch, und er sah so Dinge wie schnelle Autos, die laute Geräusche machten, ein goldenes Getränk namens Bier, Stöcke, die man nicht werfen musste, sondern die kleine Kugeln sehr schnell warfen, und Menschen wie Eva, nur ohne Weinblatt, und er war begeistert. Und der Rauch wehte auch zu Eva 2 hinüber und sie sah kleine Kinder und Tiere, die wahnsinnig süß waren, und Schminke und Kleider und Einkaufszentren, und auch sie war begeistert. Da sah Gott was geschehen war und übertönte die Beschwerde von Eva 1: "Ihr bleden Menschen, i hob doch gsogt ihr suits nix vo dena Bam nehma!" Und er weinte bitterlich, denn die schönen Äpfel und der gute Hanf waren weg. Und Adam aber hatte nicht die emotionale Intelligenz zu erkennen, dass er jetzt besser um nichts bitten sollte, und sagte: "Ich will das goldene Getränk aus meinem Rausch und ich will dass sich Eva das Weinblatt auszieht." Da erzürnte Gott sehr und polterte: "Raus aus meinem Garten! Verwüstet von mir aus die Erde, aber nicht meinen Garten! Und die Schuld trägt Eva 1, denn sie hat euch den Scheiß eingeredet!" Und Gott schmiss sie raus und knallte die Tür zu. Und so kam der Mensch über die Erde.

Kain und Abel:
Und Eva 2 und Adam kamen auf die Erde und waren die Ersten dort. Und Eva 2 war sehr traurig, denn sie hatte Gott gemocht und wollte nicht dass er ihr böse war und sprach zu Adam: "Wir sollten versuchen Gott milde zu stimmen, dann können wir vielleicht wieder zurück." Aber Adam sprach: "Scheiß drauf, ich will Bier.", denn als sein Drogenrausch nachließ, da kamen ihm die Wörter für all das, was er gesehen hatte. Und Eva 2 sprach: "Hm, okay, wir sollten das Beste draus machen." Und so gingen sie hin nach Atlantis, denn die Atlanter waren nicht totzukriegen und hatten eine Glaskuppel gebaut und das Wasser rausgepumpt und Restaurants hingesetzt, sodass die Gäste gemütlich den Fischen zusehen konnten. Und dort in einer hippen Szenebar gingen Adam und Eva 2 hin und komsumierten Bier und Alkopops und waren so blunznfett, dass sie Gott lobpriesen, dass er so köstliche Getränke hatte erschaffen, und Adam erfand das erste Gebet: "Hopfen und Malz, Gott erhalt´s." Und Gott hörte das und war froh, dass sie in Atlantis soffen und nicht in seinem Garten, wo er gerade wieder Ordnung geschaffen hatte. Und sie soffen drei Tage und drei Nächte, und als die dritte Nacht kam, da ignorierte Eva 2 die Tatsache, dass Adam nach Bier und Schweiß stank und der Kellnerin auf den Arsch schaute und sprach: "Liebbster Adam, willscht du mein Gemahl werden?" Und Adam erkannte seine jetztige Frau zuerst nicht, aber nachdem sein Glas leer war, sah er auf und erkannte Eva 2 und sagte: "Sollen wir uns ein Zimmer nehmen?" Und sie verbrachte die Nacht miteinander, und am nächsten Morgen war Eva 2 wieder nüchtern und erkannte den schrecklichen Fehler, den sie gemacht hatte. Und Adam schlief seinen Rausch aus. Nach neun Monaten aber zeigte sich die Frucht dieser Nacht und Eva 2 gebar einen Sohn, den nannten sie Kain, von keine Verhütung, und die neue Rechtschreibung war noch nicht in Kraft, daher das a. Und Kain war ein schwieriges Kind, und Adam und Eva 2 betranken sich abermals, und abermals gebar sie einen Sohn, den nannten sie Abel, weil ihnen kein besserer Name einfiel. Und Kain und Abel wuchsen auf und waren froh. Gott aber hatte bis dahin in seinem Garten gearbeitet, und nun sah er hinab zu Erde und sah, dass Adam und Eva 2 sich gut gewesen waren, und er stieg hinab und dachte sich: "Vor den zwei Burschen markier ich jetzt mal den Allmächtigen!" und sprach: "Ich bin euer Herr, euer Gott. Betet mich an!" Und sie sagten: "Okay." und beteten ihn an und Gott war zufrieden und verschwand wieder, um die Blumen zu gießen. Abel aber war ein Hirte, und futterte Unmengen an Fleisch und Käse und war stark und feist. Kain aber war ein Veganer und ernährte sich von dem Grünzeug, dass er auf seinem Acker anbaute, und er kochte Hirseauflauf und andere gesunde Gerichte. Und er war bleich und mager von seiner fleischlosen Ernährung. Abel aber hatte die Idee, Gott ein Opfer zu bringen, und er opferte ihm Schafe und Käselaibe und Rinder und es war ein fetter Haufen. Und Kain sprach: "Hey, gute Idee." und kochte Hirseauflauf und Karottensuppe und Erdäpfelpuffer. Abel aber sprach: "Oida, des kaun jo ka Mensch essen." Und Kain sprach: "Hoit die Goschen, fette Sau." Und Abel wollte ihn schlagen, doch Kain spazierte ihm lachend davon. Da sah Gott herab und erblickte das Essen. Und er ging zu Abels Haufen und sagte: "Super, brauch ich heut nix kochen." und verdrückte alles. Dann sah er Kains Haufen und dachte: "Na wäh, des schaut so gsund aus. I sog afoch nix." Und Gott ging wieder. Kain aber sah das, und war sehr erzürnt, und er schaute auf den Boden, weil er weder Gott noch seinen Bruder sehen wollte. Abel aber ging auf Kains Acker und sprach: "Ha, du Trottel, dei Gemüse kaunst da hint einischiabn." Da aber erzürnte Kain so sehr, dass er die Gartenkralle nahm, auf Abel losstürmte und sagte: "BLUTE, DU SCHWEIN!!!" und er zog ihm die Gartenkralle über den Schädel, dass er sich schreckte und einen Herinfarkt bekam. Und Gott checkte, dass irgendwas abging und stieg hinab und sagte: "Kain, wieso liegt dein Bruder blutverschmiert und tot am Boden?" Und Kain weinte: "Weil du meine Speisen nicht mal gekostet hast." Und Gott dachte sich: "Scheiße, so war das nicht geplant." und sprach: "Für deine Sünden sollst du büßen. Auch wenn dein Bruder ein mieses Schwein war, man bringt seinen Bruder nicht einfach um. Nichts von diesem grauslichen Grünzeug soll mehr wachsen." Und er ließ es Schnecken vom Himmel regnen, die alles Grüne fraßen und den Acker zuschleimten. Und Gott fuhr fort: "Ewig sollst du herumziehen und keine Ruhe finden." Kain aber sprach: "Aber dann werden mich irgendwelche besoffenen Atlanter zusammenschlagen." Gott überlegte kurz, dann aber sprach er: "Wenn die das probieren, sag ihnen, ich werde jeden von ihnen persönlich siebenmal verdreschen wenn sie dir was tun." Und Kain sprach: "Okay, das geht. Bei der heutigen Lebenserwartung leb ich eh höchstens noch 10 Jahre." Da aber sprach Gott: "Ne ne, so nicht! Du wirst ewig herumrennen, bis zum jüngsten Tag, weil da will ich dich auf jeden Fall dabeihaben." Und Kain sprach: "Verdammt.", und begann herumzuziehen.

+++ MEMO DER VERWALTUNGABTEILUNG +++
Die Gebetsannahmestelle hat schon wieder eine Beschwerde von Eva 2 über ihre "Ausstattung" erhalten. Der Alte hat da echt wieder mal gepfuscht.=))) Aber er will nix davon hören, er redet ständig davon eine Familie zu gründen, weil er unbedingt einen Sohn will. Nach ein paar fehlgeschlagenen Versuchen sind wir zur Erkenntnis gekommen, wir bringen auch nix besseres zusammen, daher haben wir beschlossen als Entschädigung die Emanzipation und das Lied "Männer sind Schweine" über die Welt kommen zu lassen. Zeitpunkt noch unklar, kann noch ein paar Zeitalter dauern. Überlegt euch schon mal ein bisschen Text und seid ein bisschen netter zu Eva.

Von Abraham, dem Reiselustigen:
Und die Jahre gingen ins Land, und die Menschen mehrten sich und verbreiteten sich im ganzen Nahen Osten, weil sie geil auf das Öl waren. Und sie griffen Adam´s Idee von motorisierten Fortbewegungsmitteln auf, aber die Männer konnten keine Baupläne lesen und die Frauen sprachen: "Geht lieber Arbeiten, ihr faulen Hunde!" und als jemand seinen Kaffee darüberschüttete, pfiffen die Menschen drauf. Und sie gründeten verschiedene Städte, die damals kaum größer als Sieding waren, und gaben ihnen lustige Namen wie Babylon, das wegen seiner Kinderarbeit so hieß (die Rechtschreibung war noch immer nicht sehr weit fortgeschritten), oder Damaskus (Übersetzungsfehler, hätte nach dem Gründer eigentlich DaMarkus heißen sollen). Und die allererste von den Städten hieß Ur, und sie lag in Chaldäa, dem ersten Bundesland des Iraks. Und Ur hieß so, weil sie die älteste Stadt war. Und in Ur, da wohnte Abraham mit seiner Sippe, ein gottesfürchtiger Mann, denn ab und zu, wenn in seinem Garten etwas nicht wachsen wollte, dann reagierte sich Gott mit Blitzschleudern ab, und dann fürchteten sich die Menschen sehr und beteten ihn an. Und das taugte ihm. Und Abraham sollte für die Völker der Welt ein wichtiger Stammvater werden, so beschloss es Gott und stieg hinab nach Ur und sprach: "Abraham, du Wicht, pack dich zam und geh mit Kind und Kegel weg nach Kanaan, denn ich schenk dir diesen Fleck Erde und ich segne dich und alle die gemein zu dir sind kriegen aufs Maul." Und Abraham hörte das, nahm seine Frau Sarai und seinen Neffen Lot und fuhr ab. Und er rannte durch die Wüste, vorbei an trockenem Buschwerk und Ölpumpen, bis er in Sichem war. Und dort versuchte er das mitgenommene Zelt aufzubauen. Die Stangen aber waren widerspenstig, und Abraham sprach: "So ein Klumpat!" und ging hin und brachte Gott ein Brandopfer, dass sich dieser erbarmte und ihm die Anleitung sandte. Weil das Zelt furchtbar unbequem war und dem örtlichen Supermarkt die Snacks ausgingen zog er weiter nach Ägypten, denn er stand auf Snacks. Als sie aber kurz vor Ägypten waren und die Grenzbeamten geifernd seiner Frau nachsahen sprach er: "Du, sagn ma, du bist mei Schwester, sonst gehen die her und daschlagen mich und nehmen dich mit." Denn der Pharao war ein Atlanter, und die waren Gott noch immer wegen der Flutsache böse. Und sie kamen zum Pharao und der sprach: "*hinterherpfeif*" und nahm sie zur Frau und überschüttete Abraham mit Snacks, und der sagte nicht nein. Gott aber sah, dass Abraham ein fauler Sack war, und piesackte den Pharao und sein Haus so lange, bis der Pharao checkte, dass Sarai Abrahams Frau war und sprach: "Oida, wos sogstn nix? Jetzt schleichst di owa!" Und Abraham zog mit den ganzen Sachen, die er gekriegt hatte, ab und siedelte im Südland.

+++ MEMO DER VERWALTUNGSABTEILUNG +++
Wer von euch hat die Mannakisten umgestoßen? Das mit dem Regen war nicht geplant!

Über Noah:
Und die Jahre zogen ins Land, und die Leute gründeten noch mehr Städte und gaben ihnen noch unmöglichere Namen (wie zum Beispiel Sodom, Gomorrha oder Bürg) und sie wurden böse und streitlustig und nahmen kleinen Kindern ihre Lutscher weg. Und Gott sah, dass daran die Atlanter schuld hatten, denn diese hatten den Eristoff erfunden, und der Eristoff ließ den Menschen verkommen. Und einige Menschen zogen nach Norden und nannten sich Russen; und sie lernten von den Atlantern, wie man Wodka herstellt und es zu Eristoff mixt und wie man trotz völlig absurder Politik am Ruder bleibt. Und Gott zürnte ihnen und ließ seine neuste Erfindung, den Megablast, auf sie herabregnen. Doch sie flohen nach Sibirien, und Gott war es viel zu kalt dort, und er sprach: "Scheiß drauf." Und so sah er wieder nach Kanaan, und er sah, dass nur noch Partys gefeiert wurden und die Menschen über ihn spotteten: "Hey, Gott komm ma her, ich kann fliegen!" Und Gott sah, dass die Menschen total degeneriert waren. Und so stieg er hinab, um den Menschen eine Lektion zu erteilen. Da aber trat Eva zu ihm heran und sagte: "Deine Schöpfung is sooooo peinlich, und dein Garten is auch peinlich. Du bist peinlich!" Und Gott hörte das und fing an zu weinen: " I wü nimmaaaa!" Und seine Tränen waren riesig und salzig und überschwemmten einen nahen Garten, in dem ein Mann namens Noah Wein anbaute. Dieser war not amused und ging nachschauen, und als er Gott schaute sprach er: "Wird schon wieder, krieg dich ein." Und er umarmte Gott, und Gott war getröstet. Und Gott sprach: "Ich glaub, ich muss gleich wieder weinen. Bau ein fettes Schiff, und nimm von jedem Tier zwei mit." Und Noah sprach: "Hä?" Und Gott sprach: "Sonst säuft noch alles ab." Und Noah sprach: "Ah!" und machte sich auf, ein Schiff zu bauen. Und Gott hielt mit großer Mühe die Tränen zurück. Nach vielen Tagen harter Arbeit war das Schiff endlich fertig, und Noah nahm eine Flasche Sekt und taufte sie auf den Namen "Titanic". Dann brachte er alle Tiere hinauf: Affen, Giraffen, Meningokokken, Gürteltiere, Hamster, Meerschweinchen, Braunbären, Schwarzbären, Himbären, Lehrer, Politiker, Hängebauchschweine, Regenwürmer, Fuchsbandwürmer, Grippeviren und seine Familie. Dann rief er noch schnell den Pizzaservice an und bestellte sich 50 Margarita. Und er ging zur Billa und nahm viele Flaschen Cola und Chips mit. Zu guter Letzt montierte er sich noch Satellitenfernsehen, dann aber begann Gott wieder zu weinen und das Wasser stieg unaufhaltsam. Und die besoffenen Menschen ersoffen kläglich, nur die Atlanter hatten Schlauchboote und ruderten nach Atlantis zurück, und in Russland war es so kalt, dass das Wasser gefror. Und alle Menschen außer den Russen starben, unter ihnen auch die Neandertaler, die Käse anbeteten (durch einen geografischen Fehler wurde aus diesem später Emmentaler), nur Noah sah sich Premiere an und war froh. Nach vierzig Tagen aber war sein Abo abgelaufen, sodass er sprach: "Schau ma amal, vielleicht kömma schon irgendwo aussteigen." Und Gott hatte sich wieder im Griff, und das Wasser ging zurück, und zum Vorschein kam der Berg Ararat, auf dem ein gleichnamiger Araber in einer Höhle mit einem Dialysegerät überlebt hatte. (Viele Jahre später sollte diese Idee wieder aufgegriffen werden.) Und Noah stieg aus und sagte: "Okay, da bleib ma." Und Gott sprach: "So, Noah, jetzt bist du ziemlich allein. Seid fruchbar und mehret euch!" Noah aber verstand: "Seid furchtbar!" und war garstig zu seiner Frau. Und deshalb wurden bis zur Emanzipation die Frauen immer unterdrückt, misshandelt etc. etc.

+++MEMO DER VERWALTUNGSABTEILUNG+++
Chorproben für die Engel sind ab nächsten Sonntag jeweils vormittags von 9 bis 10 und nachmittags von 4 bis 5. Anmeldungen bei Gabriel einreichen.

Joseph, der Träumer:
Und viele Generationen gingen ins Land, da lebte in Kanaan ein Mann mit Namen Jakob. Und Jakob war ein reicher Mann, denn er verdiente ein Vermögen mit Schafen und anderen Weidetieren, denn er hatte es fertig gebracht, dass die Schafe Ableger bildeten und Parthogenese betrieben und Sand fraßen. Und er hatte einen Haufen Frauen, die er sich über Ebay bestellte, und mit denen hatte er zwölf Söhne und ein paar Töchter, aber auf die wird nicht näher eingegangen. Und seine Söhne waren brav und arbeiteten bei den Schafen. Joseph aber, der Jüngste, ging heimlich nach Atlantis und besorgte sich dort hippe Designerdrogen, sodass er ständig dicht war und die witzigsten Sachen träumte. Und Joseph war Jakobs Lieblingssohn, denn wenn er sagte: "Hey, erzählt mal was.", dann sprachen die Brüder: "Hab Schafe gefüttert." oder "Hab Schafe geschoren." oder "Hab Schafe geklont." oder "Hab mit Schafen geschlafen." Joseph aber sprach: "Ich hab von einem bärtigen Mann in rotem Kostüm geträumt, der Flaschen mit brauner Flüssigkeit an Kinder verteilt und durch Backöfen fährt." Und Jakob war amüsiert und sagte: "Yeah, cool." Und als Jakob wieder mal auf Ebay war, da sah er einen echt geilen Ledermantel und dachte: "Den kauf ich mir." Und so lieferte der Briefträger bald die geilen Ledermantel. Nun aber hatte Joseph an diesem Tag Geburtstag und sprach: "Vater, ich hab Geburtstag." Und Jakob hatte ein schlechtes Gewissen, denn er hatte voll drauf vergessen und sprach: "Genau! Und deswegen hab ich dir diesen geilen Ledermantel gekauft." und er gab Joseph den Mantel, dass dieser rief: "Der is jo saugeil!" und ihn sich anzog und zu seinen Brüdern auf die Weide ging, wo die Schafe sich zweiteilten und die Brüder umhingen und sagte: "Hey ihr Wappla, gebts eich mein Mauntel!" und er kam sich verdammt gut vor. Da erzürnten die Brüder sehr und sprachen: "Oida, jez kriagst a Fotzn!" Da aber sprach Joseph: "Ich bin viel zu cool." Und die Brüder sprachen: "*schlag*" Und Joseph sprach: "*Schmerzen hab*" Und die Brüder schleiften Joseph zu einer Regentonne und schmissen ihn rein, nahmen seinen Mantel und zogen ihn einem Schaf an, dass das Schaf sehr cool aussah. Joseph aber sprach: "*stöhn*" und blieb in der Regentonne liegen. Und die Brüder gingen weg und sprachen zu Jakob: "Joseph hat der Trekker überfahren! Ein Schaf saß am Steuer, wir hams gesehen! Da, schau, es hat das Kleid noch immer an!" Und das Schaf mit dem Mantel stand da und sah verdammt cool aus. Und Jakob weinte bitterlich, denn als er versuchte, dem Tier den Mantel zu entreißen, vollführte es eine Parthenogenese und war damit zahlenmäßig überlegen. Und die Brüder feierten ein Fest als ihr Vater ging, denn sie hatten ein echt cooles Schaf geschaffen. Zu dem Brunnen aber kam ein Ungar in einem alten russischen Auto, und er blieb stehen, um sich am Wasser zu laben und von den Hirten kaputte Sachen zu erbettelen. Da gewahrte er Joseph und sprach zu seinem Weib: "Der funktioniert noch, den verkaufen wir am Moskauer Schwarzmarkt." Und sie luden Joseph auf den Anhänger neben die rostigen Pflüge, Schwerter, Amphoren, Fahrräder und Fernsehgeräte und fuhren davon. Die Ortstafeln aber waren von einem seltsamen Mann in orangem Gewand verrückt worden, und so kamen sie nach Ägypten, und der Ungar sagte: "Auch egal." Und er verkaufte Joseph für einen Pappenstiel an einen reichen Mann namens Potiphar, denn Joseph redete ständig vom Träumen und von Designerdrogen, und der Ungar fürchtete, er hätte einen schlechten Einfluss auf die Kinder. Und Potiphar sprach zu Joseph: "Wir sind ein moderner Betrieb, und du schaust modern und smart aus. Du wirst mein Call-Center-Operator." Und er stellte einen Laptop, einen Schreibtisch und Mobiltelefon mit Digitalkamera vor Joseph, und Joseph nahm Anrufe entgegen und schrieb Firmenmails. Und Joseph war gut darin Spam zu löschen und den Absender mit Spam seinerseits zu überfluten, das Finanzamt zu bescheißen, die Garantie immer ablaufen zu lassen und Wüstenbewohnern Sand zu verkaufen, und Potiphar sah, dass er gut war, und sagte: "Joseph, du wirst Betriebsaufsichtsrat, weil du smart und cool bist." Und Joseph wurde Betriebsaufsichtsrat, und er ging zu den Hacklern auf den Feldern und sah sehr seriös aus, und sie hörten auf zu murren und arbeiteten freudiger und härter. Nun war aber Potiphars Weib eine manische Nymphomanin, weil ihr Mann immer nur wirtschaftliches Kauderwelsch redete und sie das total abtörnte. Um ihr Selbstwertgefühl aufzupolieren ging zu Joseph hin und sprach: "Hey, Süßer, bring mich zum Arbeiten." Joseph aber sprach: "Nein, ich muss grad ein Konto hacken." Da bekam Potiphars Frau Minderwertigkeitskomplexe und ersann einen diabolischen Racheplan. Sie aber ging zu ihrem Mann und sagte: "Joseph ist ein viel besserer Geschäftsmann als du. Deswegen habe ich ihn mich vergewaltigen lassen." Da erzürnte Potiphar sehr und sagte: "So ein Schwein! Ich bin der bessere Geschäftsmann!" Und er warf ihn raus und in den Kerker, mit der Begründung, er habe seine Frau zur Prostitution gezwungen. Und Joseph sagte: "Alter, was soll die Scheiße." Und Joseph kam in den Kerker. Und der Kerker war voller Ratten und Dreck und Oppositionsführern. Und Joseph war echt nicht gut drauf, denn ihm fehlten seine Träume. Nun war es aber so, dass im selben Kerker ein Schani und ein Bäcker einquartiert waren. Und diese plauderten ein bisschen mit Joseph, und als sie auf das Thema Träume kamen sagte der Schani: "Du, ich hab letztens einen ur kranken ghabt. Ich hab Weintrauben zerquetscht, und der Saft is in einen Kelch geflossen. Und dann is der Pharao kommen und hat das gsoffen. Am liebsten hätt ich ihn gschlagen, weil ich so gern den Saft gsoffen hätt, aber dann bin ich munter worden." Joseph dachte ein wenig nach, legte seine Stirn in Runzeln und sagte dann: "Das heißt, du darfst bald wieder beim Pharao hackeln und im Saft auspressen, denn er trinkt gerne Saft." Der Diener sprach: "Na super, da freu ich mich schon." Dann sprach der Bäcker: "Ich hab letztens auch so einen Scheiß geträumt. Und zwar hab ich ein paar Brote vom Linauer gholt und dann in einem Korb getragen. Dann seh ich plötzlich eine Taube, denk ma: Lieb!, da scheißt mir das Viech zwischen die Augen, ich seh kurz nix, und wie ich wieder schau seh ich eine Taubenbande mit meinem Brot wegfliegen. Was heißt das bitte?" Joseph runzelte wieder seine Stirn, denn er fand er sah dann weise aus, und sprach dann: "Die werden dich hängen, weil du irgendwas unnötiges getan hast." Dann lachten alle drei, denn alle wussten das Joseph in der Regel Scheiße redete. Da aber öffnete sich die Zellentür und es trat ein Wärter ein und dieser sprach: "Hey, Diener, die Saftpresse vom Pharao is hin. Du bist frei und sollst Saft pressen." Da lachten wieder alle drei. Der Wärter aber sprach fort: "Und du Bäcker, du wirst zum Tode durch Taubentritte verurteilt, weil du Brot gekauft hast, obwohl du Bäcker bist und somit selber welches hättest backen können." Da aber lachte der Bäcker nicht mehr, dafür lachten ihn Joseph und der Diener aus. Und das alles geschah noch am selben Tag. Der Pharao aber hatte auch einen Traum gehabt, und der Diener erzählte ihm während eines frischgepressten Orangensaftes von Joseph. Da zerrten sie Joseph aus dem Kellerloch und warfen ihn vor den Pharao hin und dieser sprach: "Mir hat träumt, sieben magere Kühe fressen sieben fette Milkakühe. Sag, kommt das davon wenn man Käse am Abend isst? Und ich hab träumt, dass sieben schirche Kornähren sieben schöne fressen. Kommt das von zuviel Weißbrot?" Und Joseph antwortete: "Du könntest es mit einer Kohlehydratarmen Diät versuchen. Wahrscheinlicher ist aber, dass zuerst sieben ertragreiche Jahre kommen werden, in denen wir mit Dünger und Pestiziden unsere Landwirtschaftserträge auf ein vielfaches steigern werden. Dann aber ist der Boden im Arsch und die Leute krank und wir werden sieben Jahre lang kaum was ernten." Und der Pharao sprach: "Ich versuch die kohlenhydratarme Diät. Sei du mein Diätleiter!" Und so ward Joseph Diätleiter, und noch im gleichen Jahr brachte Potiphars Firma Dünger und Pestizide auf den Markt, und die Bauern glaubten der Werbung mit den leicht bekleideten Frauen und kippten das Zeug auf ihre Felder, dass auf diesen genmutierte Riesenpflanzen wuchsen und sich die Ähren wie im Traum fraßen und fett wie Kürbisse wurden. Und die Kürbisse erfanden Halloween und bekamen hässliche Fratzen. Joseph aber bunkerte für die Diät des Pharaos Unmengen an Nahrung und ließ riesige Lagerhallen mit Kühlschränken bauen, und die Wirtschaft florierte und gedieh und man konnte sogar den Sklaven Lohn zahlen. Nach sieben Jahren aber war der Boden im Arsch, der Nil fast ausgetrocknet, weil das Wasser zur Bewässerung verwendet wurde und es war normal, dass die Kinder im Dunkeln leuchteten. Und ein paar dieser Kinder gingen nach Russland, wo die Russen das System aufgriffen und sich für später aufhoben. Den oberen Zehntausend war das aber egal, denn Joseph hatte ja jede Menge Nahrung in den Kühlhäusern eingelagert, und so leideten sie keinen Hunger. In Kanaan aber hatten die Winde auch die Rückstände der Chemikalien hingeweht, und die Schafe wurden normal und konnten sich nicht mehr klonen. Und darüber wurden sie sehr traurig, färbten sich ihr Fell schwarz und ritzten sich und waren nicht mehr zu gebrauchen. Und Jakob und seine Familie leidete große Not, denn ohne die Schafe fehlte ihnen die Lebensgrundlage. Da hörten sie die Kunde, in Ägypten gäbe es genug Essen und auch schöne Luxushotels und Pools, nicht zu vergessen Obst und Korn und Fisch und Drinks. Also kauften sie sich Rucksäcke und kauften die letzen Restbestände abgelaufener Schokoriegel beim Billa und machten sich auf den Weg nach Ägypten. Nach einer langen und beschwerlichen Reise voller verspäteter Busse mit abgedrehten atlantischen Chauffeuren erreichten sie schließlich Ägypten und bettelten um Essen und Einlass. Joseph aber war inzwischen ob seiner guten Dienste zum Vizepharao aufgestiegen (vor allem weil sein Vorgänger sich gegen die Diät des Herrschers ausgesprochen hatte) und hatte nun die Aufgabe alle Immigranten zu überprüfen. Als er aber seine Familie erblickte, da setzte er sich eine parishiltonartige Sonnenbrille auf, dass sie ihn nicht erkannten und wie räudige Hunde bettelten. Und Joseph zürnte ihnen nicht mehr, doch wollte er sie prüfen. Er warf ihnen Säcke mit dem Logo von Potiphars Agrarfirma zu, in denen sich Magermilchpulver, Dörrobst und Packerlsuppen befanden. In den Sack von Benjamin, dem Jüngsten, aber legte er seinen iPod. Schon wollten die Brüder wieder abziehen, da schrie Joseph: "Woats amoi! Mir geht mei iPod ab. Schauts amal in euren Säcken nach." Und sie schauten nach, und der iPod war in Benjamins Sack. Da spielte Joseph empört und sagte: "Du wirst nach Russland deportiert." Seine Brüder aber warfen sich vor ihm nieder und sprachen: "Nein, bitte, sonst labert uns der Alte mit seinen Geschichten zu! Lass ihn bleiben, auf dass er sich den Scheiß anhören muss!" Und Joseph erkannte, dass sich seine Brüder zumindest ein bisschen gebessert hatten und nahm seine Sonnenbrille ab und sprach: "Jungs, ich bins. Und im Gegensatz zu euch hab ich Karriere gemacht." Da freuten sich alle und klopften sich auf die Schultern und lachten fröhlich wie in Hollywoodfilmen. Sie schickten Jakob ein Ticket für den Zug, und dieser kam nach. Und sie lebten glücklich und zufrieden in Ägypten, wo mit der Entgiftung des Bodens begonnen wurde.

+++ MEMO DER VERWALTUNGSABTEILUNG +++
Alle Engel müssen ab nächsten 1. eine Flugsausbildung absolviert haben. Anmeldungen für Flugstunden bei Petrus.

2.4.08 17:12


Zu How to be God

Ich habe die Geschichte eigentlich für Knuddels geschrieben, aber ich hab dort schon zuviel Zeichen auf der HP, deswegen hab ich sie wieder runtergenommen. Ich schreib eigentlich schon länger nicht weiter, als erwartet nicht so bald eine Fortsetzung. Aber danke für das Lob=)
4.4.08 05:25


Test^^

öldjfhöflg

lg, Jan


11.4.08 14:46


Intro 1 - Die Gitarre spielt auf

Das folgende Lied stammt vom deutschen Musikprojekt ASP. Man beachte das Gitarrenintro.

 



12.4.08 09:05





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung